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Stipendium für Studierende in naturwissenschaftlichen Studienfächern

„Es war ein totaler Zufall, der mich auf das Stipendium der Stiftung aufmerksam gemacht hat", erzählt Francis Noack mit einem Lächeln im Gesicht. Sie habe im Intranet der TU Dresden die E-Mail-Adresse eines Professors gesucht. Dabei stieß sie auf dem digitalen schwarzen Brett auf die Ausschreibung. „Das hat hundertprozentig gepasst", freut sich die Stipendiatin noch heute. Von der Stiftung Lausitzer Braunkohle hat sie durch diesen glücklichen Zufall zum ersten Mal gehört. Es ist fast so, als sollten sie zusammenkommen.

Drei Tage blieben der Studentin, die in Spremberg geboren ist, bis zum Abgabeschluss ihres Bewerbungsschreibens. Mit ihrem naturwissenschaftlichem Masterstudium in Hydrobiologie in Dresden, dem Interesse am Lausitzer Wasserhaushalt und der festen Absicht, das erlernte Wissen in der Lausitz zum Beruf zu machen, erfüllte sie wichtige Anforderungen für das Stipendium mühelos. Auch mit ihren Leistungen und dem gewünschten gesellschaftlichen Engagement konnte sie punkten.

Nach Abgabe der Bewerbung ging es ganz schnell. Sie fuhr zum Vorstellungsgespräch. Sie erzählte ihren Werdegang, sprach über Ziele und Aktivitäten, beantwortete Fragen.

Kurz darauf erhielt sie den Zuschlag. „Innerhalb von sechs Wochen war schon Geld auf dem Konto", erinnert sich Francis Noack. Insgesamt 3.600 Euro für sechs Monate. Das habe die Finanzierung ihres Studiums ein ganzes Stück erleichtert. So gern sie auch neben ihrem Studium gejobbt oder gekellnert hat: „In den wichtigen Phasen konnte ich mich dank der Förderung voll auf die Prüfungen konzentrieren."

Das Studium betreibt sie mit voller Überzeugung. Wasser sei nicht nur ihr großes Thema. Es sei auch eine zentrale Entwicklungsfrage ihrer Heimatregion. Sie weiß um die massiven Eingriffe durch den Bergbau. Genauso weiß sie darum, was der Bergbau der Lausitz an wirtschaftlicher Entwicklung ermöglicht hat. Allzu gern möchte sie daran mitarbeiten, den beeinträchtigten Wasserhaushalt wieder in Ordnung zu bringen. Und das möchte sie ganz praktisch. Klar gehöre die Forschung dazu. Zum Schluss aber müsse es vor Ort funktionieren.

Das Pflichtpraktikum ihres Studiums macht sie folgerichtig bei der LEAG. Sie beschäftigt sich dort mit Ausgleichsmaßnahmen für den Grundwasserwiederanstieg nach der Beendigung des Tagebaus.
Im Frühjahr 2024 wird Francis ihr Studium abgeschlossen haben. Und sie ist zuversichtlich, dass Sie danach in der Lausitz gute Arbeit finden wird. Der Wunsch zur Rückkehr in die Region hat für Francis Noack noch einen anderen Grund. Seit ihrer Kindheit reitet sie. Bis zu ihrem Auslandsaufenthalt in Kanada zwischen Abitur und Studium, hat sie die Überlegung getrieben, dieses Hobby möglicherweise zum Beruf zu machen. Mittlerweile gehören Pferde und Tanzen der Freizeitgestaltung an und sie hat sich für ihren beruflichen Werdegang auf das Wasser fokussiert.

Dass andere Studierende auch ohne Zufall den Weg zur Stiftung und gegebenenfalls zu einer gleichermaßen freundlichen Unterstützung finden, daran arbeitet die Sprembergerin nun aktiv mit. Natürlich erzähle sie Freundinnen und Freunden von dem Stipendium. Sollten die Kriterien in ähnlicher Weise wie bei ihr passen, sei die Kontaktaufnahme in jedem Fall zu empfehlen.

Daten & Fakten:

Stipendium für Studierende in naturwissenschaftlichen Studienfächern

Förderer Stiftung Lausitzer Braunkohle
Finanzielle Unterstützung 6 Monate à 600 Euro als Einmalzahlung in Höhe von 3.600 Euro
Voraussetzungen Immatrikulation an ausgeschriebenen Studieneinrichtungen und technischen Fachrichtungen, hervorragende Leistungen; universitäres und gesellschaftliches Engagement; Bezug zur Lausitz und der regionalen Energiewirtschaft
Ausschreibung: jeweils zum Sommersemester

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